Riesenbärenklau

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, Heracleum giganteum), Herkulesstaude

 
 
 
 
 

Aufnahmen vom 3. und 4.Juli 2017 an der Orla bei Döblitz und Dreitzsch

"Die Vermehrung der Herkulesstaude geschieht nicht über
die Wurzeln, sondern über die große Anzahl von Samen.
Ausgewachsene Pflanzen können 10.000 bis 50.000
schwimmfähige Samen bilden, die unter optimalen Bedingungen
8 bis 10 Jahre keimfähig sind."(Quelle: www.pflanzenschutzdienst.de ; Stand April 2012)

 

"• Nicht geeignete Bekämpfung – das Mähen
An dieser Stelle wird dringend darauf hingewiesen, dass eine wiederholte Mahd nicht zum Absterben
der Pflanzen führt. Die Herkulesstaude versucht jedes Jahr erneut, zur Hauptblüte zu kommen und
stirbt erst nach der Hauptblüte von selbst ab.
Außerdem treibt die Pflanze nach der Mahd bzw. dem Abschlagen des Blütenstandes immer wieder
mit kleineren Blütenständen aus und es kommt zu einer oft unbemerkten Notblüte.
Durch die Mahd wird die Ausbreitung zwar verlangsamt, findet aber dennoch statt. Eine Bekämpfung
der vorhandenen Pflanzen und Bestände erfolgt damit nicht; dafür ist das Abtrennen des Vegetationskegels
erforderlich (siehe Seite 2)." (Quelle: www.pflanzenschutzdienst.de ; Stand April 2012)

Beide Zitate aus der PDF: Informationen zur Bekämpfung der Herkulesstaude (Landwirtschaftskammer NRW, Pflanzenschutzdienst)

Link zur PDF

Wenn Einzelpflanzen, wie am Pumpwerk Döblitz, ignoriert werden, entsteht in kurzer Zeit ein großer Standort, wie wir ihn jetzt in Dreitzsch vorfinden.
An Flüssen ist eine schnelle Ausbreitung entlang der Ufer schnell möglich.

Eine kurzer Anruf in der Gemeinde oder dem Ordnungsamt kann den Aufwand zur Bekämpfung erheblich reduzieren.

Diese Anrufe und die richtige Reaktion darauf wird es aber nur geben, wenn mehr Menschen die Problematik der invasiven Pflanzen kennen, die Verantwortung schon im Garten, mit dem Verzicht auf solche Pflanzen, beginnt und nicht am Gartenzaun endet.